|
Mein UR-DJ-Vorbild Torsten Fenslau, war der erfolgreichste Produzent und DJ Frankfurts zur frühen Techno-Zeiten. Er unterhielt das ABFAHRT-Label, unter den er aussichtsreichen Nachwuchskünstlern eine Startchance geben wollte. Bei einem seiner Neben-Labels, PUBLIC ART, hat mein Kumpel aus Langen damals einige Zeit gejobbt. Er hat an “I wanna feel the music” mitgearbeitet. Torsten Fenslau hat die damalige Underground- und Technoszene salonfähig gemacht.
Torsten liebte die Intros. Wenn er auflegte, wurde es immer sehr dunkel und nebelig im Club. Man nannte ihn daher auch den “Introkönig”. Er war auch nicht für das Nonstop-mixing. In seinen Sets hatte er immer viele Wechsel mit verschiedenen cuts eingebaut. Es verwendete auch viele Samples aus den unterschiedlichsten Filmen ... Von “Flatliners” bis zum “Weißen Hai” war alles dabei...
Der Burner “Mr. Vain”, war die Realisation seines Lebenstraumes, einmal in verschiedenen Ländern einen Nr.1 Hit zu landen. Im Sommer 1993 wurde dies Realität. Als er beim Hessentag in Lich auflegte und 28.000 Menschen seinen Song von selbst grölten, hatte er Tränen in den Augen.
Leider erlebte er den Genuß seiner Früchte nicht mehr, da er am 6. November 1993 im Alter von 29 Jahren bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben kam. Jetzt spricht niemand mehr über ihn, aber seine DJ-Kollegen haben durch die Technowelle das große Geld gemacht.
Never stop following you dreams.......
Nun - die Welt dreht sich weiter und im Laufe der Jahre sind noch weitere DJ´s hinzugekommen, deren Stil und Techniken mich beeinflusst haben. Ich möchte dabei keinen DJ kopieren wollen. Ich greife faszinierende Elemente auf und versuche sie mir einzuverleiben. |